Was kostet Fahrer-Recruiting?
Fahrer-Recruiting wird auf drei Arten abgerechnet: als Anzeige gegen Fixpreis, als Provision bei Einstellung oder als monatliches Paket plus Werbebudget. Was du dabei wirklich vergleichen musst, ist nicht der Rechnungsbetrag, sondern was dich der leere Fahrersitz in derselben Zeit kostet. Bei den meisten Speditionen sind das über 10.000 Euro Umsatz im Monat je Fahrzeug.
Wie in dieser Branche abgerechnet wird.
Jedes Modell verteilt das Risiko anders. Das ist der eigentliche Unterschied, nicht die Höhe des Betrags.
Anzeige gegen Fixpreis
Du zahlst für die Schaltung, nicht für das Ergebnis. Der Preis steht vorher fest und ist der niedrigste der drei Modelle. Das Risiko liegt vollständig bei dir: Kommt niemand, ist das Geld trotzdem weg.
Passt für: Betriebe, die regelmäßig einstellen und einen funktionierenden Bewerberstrom haben.
Provision bei Einstellung
Die klassische Personalvermittlung rechnet erst ab, wenn jemand unterschreibt, in der Regel als Anteil des Bruttojahresgehalts. Du zahlst nur bei Erfolg, dafür ist der Einzelbetrag der höchste der drei Modelle, und er fällt bei jeder Nachbesetzung erneut an.
Passt für: Einzelne, seltene Besetzungen, bei denen kein laufender Bedarf besteht.
Monatliches Paket plus Werbebudget
Ein fester Monatsbetrag für Kampagne, Ansprache und Vorqualifizierung, dazu ein Werbebudget, das direkt in die Ausspielung fließt. Sinnvoll wird das Modell nur mit zwei Bedingungen: Das Werbebudget läuft transparent, ohne Marge und über dein eigenes Werbekonto, und du siehst laufend, was passiert. Sonst zahlst du eine Pauschale für Aufwand statt für Ergebnis.
Passt für: Betriebe mit laufendem Bedarf, die nicht einmalig eine Stelle, sondern dauerhaft Nachschub brauchen.
Was den Preis wirklich bewegt.
- Wie viele Fahrer in deinem Umkreis überhaupt leben. Eine Kampagne im Ruhrgebiet arbeitet mit anderen Größenordnungen als eine auf der Schwäbischen Alb.
- Wie stark der Wettbewerb um dieselben Fahrer in deiner Region ist. Mehr Betriebe im selben Radius heißt teurere Ausspielung.
- Wie eng dein Stellenprofil ist. Fernverkehr, Kran, ADR oder Tankzug schränken den Kreis ein und verlängern die Suche.
- Wie schnell du auf einen passenden Kandidaten reagierst. Das ist der einzige Hebel, der dich nichts kostet und trotzdem am meisten bewegt.
- Wie attraktiv der Job für einen Fahrer wirklich ist. Planbarkeit, Heimatnähe und Fahrzeugalter wiegen bei Wechslern oft schwerer als der Stundenlohn.
- Monatliches Paket für Kampagne, Ansprache und Vorqualifizierung
- Transparentes Werbebudget, 0 € Marge darauf
- Live-Portal: jeder Bewerber und jeder Euro in Echtzeit sichtbar
- Eine Spedition pro Einzugsgebiet, wir rekrutieren nie gegen dich
- Keine zugesagte Fahrerzahl, dafür offene Zahlen aus laufenden Kampagnen
- Keine lange Bindung, ein fester Ansprechpartner
Den genauen Preis nennen wir im Erstgespräch, weil er von Region, Stellenprofil und Anzahl der offenen Stellen abhängt. Bevor du irgendeinen Agenturvertrag unterschreibst, egal ob unseren oder einen anderen, lohnt sich ein Blick in den Artikel Acht Klauseln im Agenturvertrag, die dich Geld kosten.
500 Euro Anzeigenbudget, 3 Einstellungen.
Erster Kampagnenmonat bei Vectra Logistic. Ein einzelner Fall, keine Hochrechnung und kein Versprechen für deinen Betrieb.
Daraus gerechnet: 10,64 € je Gespräch und 166,67 € je Einstellung. Vergleich das mit dem, was dich derselbe Sitz leer gekostet hätte.
Was zum Preis gefragt wird.
Was kostet Fahrer-Recruiting für eine Spedition?+
Es gibt drei Modelle. Erstens die Anzeige gegen Fixpreis: günstig, aber ohne Ergebnisgarantie. Zweitens die Provision bei Einstellung, üblich in der Personalvermittlung, gerechnet als Anteil des Bruttojahresgehalts. Drittens ein monatliches Paket plus Werbebudget. Der entscheidende Vergleichswert ist nicht der Rechnungsbetrag, sondern was dich der leere Sitz in derselben Zeit kostet.
Was kostet Fahrerpilot konkret?+
Ein monatliches Paket plus ein Werbebudget, das über dein eigenes Werbekonto läuft und an dem wir nichts verdienen. Standard sind drei Kampagnenmonate, danach entscheidest du weiter. Den genauen Preis nennen wir im Erstgespräch, weil er von Region, Stellenprofil und Anzahl der offenen Stellen abhängt und eine Zahl ohne diesen Kontext niemandem hilft.
Warum steht der Preis nicht auf der Website?+
Weil eine einzelne Zahl ohne Kontext irreführend wäre. Eine Spedition mit einer offenen Stelle in einem dünn besiedelten Landkreis braucht eine andere Kampagne als ein Betrieb mit vier offenen Stellen im Ruhrgebiet. Im Erstgespräch nennen wir den Preis direkt, ohne Umweg über ein zweites Gespräch.
Was passiert mit dem Werbebudget?+
Es fließt vollständig in die Ausspielung der Kampagne. Wir nehmen darauf keine Marge. Im Live-Portal siehst du in Echtzeit, wie viel ausgegeben wurde und was dabei herausgekommen ist. Im ersten Kampagnenmonat bei Vectra Logistic waren das 500 Euro Anzeigenbudget, aus denen 47 Gespräche, 16 qualifizierte Kandidaten und 3 Einstellungen wurden.
Was ist, wenn keine Fahrer kommen?+
Wir sagen dir keine Fahrerzahl zu, weil niemand seriös eine Einstellung versprechen kann, ohne deine Region, dein Lohnniveau und dein Stellenprofil zu kennen. Was du stattdessen bekommst: 0 € Marge auf dein Werbebudget, eine Spedition pro Einzugsgebiet, keine lange Bindung und vollen Einblick ins Live-Portal. Läuft eine Kampagne nicht an, siehst du das im Portal in der ersten Woche und nicht erst nach drei Monaten.
Ab wann lohnt sich externes Recruiting gegenüber der eigenen Suche?+
Sobald die Kosten des unbesetzten Fahrzeugs pro Monat höher sind als die Kosten der Suche. Bei den meisten Speditionen ist das schon nach wenigen Wochen der Fall, weil ein stehender LKW oft über 10.000 Euro Umsatz im Monat kostet. Rechne die interne Zeit mit, die deine Disposition sonst mit Bewerbungen verbringt.