Fahrerpilot
Der zweite Fahrer-Pool

Rumänische LKW-Fahrer für deine Spedition.

Rumänische CE-Fahrer kannst du als Spedition ohne Arbeitserlaubnis fest anstellen: Rumänien ist EU-Mitglied, der EU-Führerschein gilt sofort und ohne Umschreibung. Der schwierige Teil ist nicht das Recht, sondern die Ansprache. Wir sprechen diese Fahrer in ihrer Muttersprache über Social Media an, prüfen Führerschein, Erfahrung und Sprachniveau vorab und stellen dir fertige Profile vor.

Zwei LKW auf der Autobahn
Warum überhaupt ein zweiter Pool

Der deutsche Teich ist leer, nicht schlecht gefischt.

Jedes Jahr gehen in Deutschland 30.000 bis 35.000 Berufskraftfahrer in Rente, nur 15.000 bis 20.000 kommen nach. Wer nur deutsche Fahrer anspricht, wirbt also aus einem Bestand, der jedes Jahr kleiner wird, und zwar gegen alle anderen Speditionen gleichzeitig.

Der rumänischsprachige Pool ist deshalb kein Notbehelf, sondern der einzige wirklich große Kreis an erfahrenen CE-Fahrern, um den in Deutschland kaum jemand wirbt. Der Grund ist banal: Es fehlt an Leuten, die diese Fahrer in ihrer Sprache ansprechen können. Genau da setzen wir an. Parallel läuft derselbe Ansatz auf Deutsch, für dieselbe Stelle.

Quelle der Zahlen: Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Wie sich der Markt insgesamt entwickelt, steht ausführlich im Artikel Fahrermangel 2026.

Rechtlich

Vier Punkte, mehr ist es nicht.

Das hier ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Es beschreibt den üblichen Ablauf, damit du weißt, welche Fragen du deiner Lohnbuchhaltung stellen musst.

Keine Arbeitserlaubnis nötig

Rumänien ist seit 2007 EU-Mitglied. Rumänische Staatsbürger genießen volle Arbeitnehmerfreizügigkeit und dürfen in Deutschland ohne Genehmigung arbeiten.

EU-Führerschein gilt sofort

Ein rumänischer CE-Führerschein muss nicht umgeschrieben werden. Zu prüfen sind Gültigkeitsdauer und der Nachweis der Berufskraftfahrerqualifikation, also Schlüsselzahl 95 oder eine gültige Fahrerqualifizierungskarte.

Normales deutsches Arbeitsverhältnis

Wir vermitteln in Festanstellung bei dir, nicht in Leiharbeit und nicht über Entsendung. Damit gelten dieselben Regeln wie bei jedem anderen Fahrer: deutscher Arbeitsvertrag, deutsche Sozialversicherung, deutscher Mindestlohn.

Mindestlohn und Aufzeichnung

Der gesetzliche Mindestlohn gilt unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Im Transportgewerbe kommen erweiterte Aufzeichnungspflichten zur Arbeitszeit dazu. Das ist normale Arbeitgeberroutine, aber es sollte vor dem ersten Arbeitstag geklärt sein.

Ehrlich gesagt

Woran es in der Praxis scheitert.

Nicht am Führerschein und nicht an der Sprache. Diese vier Punkte entscheiden darüber, ob aus einem guten Kandidaten ein Fahrer auf deinem LKW wird.

01

Die Wohnung, nicht die Sprache

Der häufigste Grund, warum eine Einstellung platzt, ist die Unterkunft. Wer keine Übergangslösung anbieten kann, verliert Wochen, und in dieser Zeit entscheidet sich der Fahrer oft anders. Betriebe mit einer vorbereiteten Lösung besetzen deutlich schneller.

02

Sprachniveau zum Einsatz passend prüfen

Fernverkehr auf festen Relationen stellt andere Anforderungen als eine Tour mit viel Kundenkontakt. Wir schreiben das geprüfte Niveau ins Profil, statt es dich im Vorstellungsgespräch herausfinden zu lassen.

03

Tempo bei der Rückmeldung

Ein Fahrer, der sich meldet, spricht selten nur mit einem Betrieb. Wer sich erst nach einer Woche zurückmeldet, verliert ihn. Das gilt für deutsche Fahrer genauso, bei einem Wechsel über die Grenze wiegt es schwerer, weil mehr am Zeitplan hängt.

04

Erwartungen an die Heimfahrten klären

Wie oft geht es nach Hause, wie lange, wie wird die Anreise geregelt. Wer das vorher offen sagt, verliert vielleicht einen Kandidaten. Wer es verschweigt, verliert ihn nach drei Monaten, und dann ist die Stelle wieder offen.

Häufige Fragen

Rumänische Fahrer, konkret.

Wie sprecht ihr rumänische LKW-Fahrer an?+

Über das Landsmann-Prinzip: Muttersprachler aus unserem Team sprechen in Videos auf Rumänisch über den konkreten Job, also Touren, Bezahlung, Schichten, Heimfahrten. Diese Videos laufen dort, wo Fahrer ohnehin scrollen, also auf Meta, Instagram, TikTok und in WhatsApp-Gruppen. Für einen Fahrer ist eine Stellenanzeige ein Fremder, der etwas will. Ein Landsmann, der in seiner Sprache erzählt, wie es bei einem Betrieb wirklich läuft, wirkt wie eine Empfehlung.

Ist das Leiharbeit oder Arbeitnehmerüberlassung?+

Nein. Die Fahrer werden bei dir fest angestellt, mit deutschem Arbeitsvertrag und deutscher Sozialversicherung. Wir sind weder Verleiher noch Arbeitgeber der Fahrer. Wir bauen die Kampagne, sprechen die Fahrer an, qualifizieren sie vor und stellen dir fertige Profile vor. Den Vertrag schließt du.

Kostet ein rumänischer Fahrer weniger als ein deutscher?+

Nein, und wer das verspricht, hat ein rechtliches Problem. Es gilt der gesetzliche Mindestlohn und dein üblicher betrieblicher Rahmen, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Der Unterschied liegt nicht im Lohn, sondern in der Verfügbarkeit: Du sprichst einen Pool an, um den in Deutschland kaum jemand wirbt, weil kaum jemand die Sprache spricht.

Was, wenn in meinem Betrieb niemand Rumänisch spricht?+

Das ist der Normalfall und kein Hindernis. Das Sprachniveau wird vorher geprüft und im Profil vermerkt, die Ansprache und das Vorgespräch laufen über uns. Ab dem Vorstellungsgespräch redest du mit dem Fahrer auf Deutsch. Wenn im laufenden Betrieb einmal etwas hakt, sind wir erreichbar.

Kommen die Fahrer aus Rumänien oder sind sie schon in Westeuropa?+

Beides. Ein erheblicher Teil der Fahrer, die sich melden, fährt bereits in Westeuropa, oft für osteuropäische Frachtführer, und würde für einen festen Arbeitsplatz mit planbaren Heimfahrten wechseln. Diese Gruppe ist am schnellsten verfügbar, weil Papiere und Erfahrung mit westeuropäischen Relationen bereits vorliegen.

Läuft der deutsche Fahrer-Pool parallel weiter?+

Ja. Derselbe Ansatz läuft auf Deutsch, für dieselbe Stelle. Zwei Pools, eine Stelle. Wir tauschen den deutschen Markt nicht gegen den rumänischen aus, wir vergrößern den Kreis der Fahrer, die deine Stelle überhaupt zu sehen bekommen.